Stiftungsgremien

Organisation und Arbeit der Stiftung

Die gemeinnützige Ernst-Schröder-Stiftung hat ihren Sitz in Bonn. Förderanträge werden vom Vorstand beraten, der nach positiver Beurteilung auch die entsprechenden finanziellen Beihilfen bewilligt.

Einmal im Jahr werden die Beschlüsse des Vorstandes im Stiftungskuratorium, in dem der Zentralverband Gartenbau (ZVG) mit seinen Landesverbänden und die Gartenbau-Versicherung VVaG Sitz und Stimme haben, beraten und bestätigt. Hierzu gehören auch die anderen Regularien, wie Billigung des Jahresabschlusses, Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung oder entsprechende Wahlen.

 

 

Vorstand

  • Wilhelm Böck, München (Vorsitzender)
  • Bertram Fleischer, Berlin (stellv. Vorsitzender)
  • Michael Eisinger, Wiesbaden
  • Dr. Matthias Baum, Wiesbaden

 

Kuratorium

Das Kuratorium besteht aus höchsten 25 Mitgliedern. Erste Mitglieder des Kuratoriums sind persönliche Stifter sowie Rechtsvertreter der Organisationen und Einrichtungen, die Stiftungen geleistet haben. Die Mitgliedschaft der Rechtsvertreter der an der Stiftung beteiligten Organisationen und Einrichtungen endet durch Amtswechsel.

 

Derzeitige Kuratoriumsmitglieder

 


Interessante Förderprojekte

Auch 2013 Hochwasser-Spendenaktion „Gärtner helfen Gärtnern“

Hochwasserkatastrophe 2013

Koordination und Abwicklung der vielbeachteten Spendenaktion
Einstimmig stellte sich das Kuratorium der Ernst-Schröder-Stiftung am 16. Juli 2013 in Grünberg hinter die Beschlüsse des Stiftungsvorstandes zur Spendenaktion „Gärtner helfen Gärtnern“. Somit übernahm die Ernst-Schröder-Stiftung auch 2013 nach Eintritt einer Hochwasserkatastrophe erneut – wie bereits 2002/2003 – die Koordination und Abwicklung dieser vielbeachteten Spendenaktion.

Durch die berufsständische Solidarleistung konnte das vom Präsidium des ZVG und der Stiftung eingesetzte Expertengremium einen Betrag von insgesamt 85.000 Euro an besonders betroffene Geschädigte ausreichen und damit etwas zur Linderung der Schäden in gärtnerischen Unternehmen und Familien beitragen.

Weitere Informationen: www.g-net.de

Berufsständische Jugendorganisation

berufsständischen Jugendorganisation

Seit Jahren unterstützt die Stiftung die von der berufsständischen Jugendorganisation angebotene Seminarreihe „Chancen und Perspektiven im Gartenbau“. Hier wird gärtnerischen Auszubildenden eine mehrtägige Weiterbildung angeboten.

 

Dafür können sich Berufsschulklassen aus allen Bundesländern bei der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (info@junggaertner.de) bewerben, die ihre Bundesgeschäftsstelle in den Räumen der Bildungsstätte Gartenbau unterhält. Gemeinsam mit den betreuenden Berufsschullehrern wird nach den jeweiligen Wünschen ein individuelles Programm erstellt, das z.B. auch Exkursionen oder Praxiselemente einschließt.
Diese Seminarreihe erhält wachsenden Zuspruch, da sie sowohl den Einzelnen als auch den Teamgeist in der Gruppe (Klasse) fördert.

Antrag auf Zuschüsse

Antrag auf Zuschüsse

Aus Mitteln der Stiftung werden jungen Gärtnerinnen und Gärtnern aus den neuen Bundesländern auf Antrag Zuschüsse gewährt, wenn sie an den Angeboten der Bildungsstätte Gartenbau teilnehmen. Die Seminare beinhalten sowohl fachliche als auch persönlichkeitsbildende Themen.

Bildungsstätte Gartenbau Grünberg

Bildungsstätte Gartenbau Grünberg

Die Bildungsstätte Gartenbau Grünberg ist daran interessiert, für den ganzjährigen Seminarbetrieb nicht nur versierte Referentinnen und Referenten zu gewinnen, sondern auch stets aktuelle und themenspezifische Lehr- und Lernmittel einzusetzen. Hierzu gehören u.a. moderne Ausstattungen im Bereich Multimedia und EDV, Fachliteratur oder andere Materialien, die allen Teilnehmern zugutekommen und eine wichtige Basis für einen erfolgreichen Seminarbesuch ermöglichen. Die Ernst-Schröder-Stiftung gewährt hierzu entsprechende Zuschüsse.

Untersuchungen und Veröffentlichungen

Untersuchungen und Veröffentlichungen

Nach dem Stiftungszweck können auch Untersuchungen und Veröffentlichungen gefördert werden, die berufsständische, gesellschaftliche, kulturelle, wirtschaftliche und technische Entwicklungen im Gartenbau umfassen.

 

Aufgrund der begrenzten Mittel achten die Gremien der Stiftung darauf, dass die geförderten Arbeiten eine möglichst große Breitenwirkung haben. So wurden z.B. für die 1997, 2008 und 2012 durchgeführten Berufsfeldanalysen im Gartenbau entsprechende Förderungen ausgesprochen.

 

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Hochwasserkatastrophe

Hochwasserkatastrophe 2002

Im August 2002 stürzte die verheerende Hochwasserkatastrophe auch viele Gärtnerfamilien in Not und bedrohte ihre Existenzen. In einer beispielhaften berufsständischen Solidaritätsaktion „Gärtner helfen Gärtnern“ wurden unter Federführung der Ernst-Schröder-Stiftung von mehr als 1.300 Spendern insgesamt 550.000 Euro gesammelt und an betroffene Gärtnerfamilien ausgezahlt.
Die Spender erhielten ihrerseits von der Stiftung entsprechende Spendenbescheinigungen. Möglich machte dies eine in kürzester Zeit vollzogene Erweiterung des Stiftungszweckes zur Einrichtung eines entsprechenden Hilfsfonds, der getrennt vom eigentlichen Stiftungsvermögen gehalten und ausgeschüttet wurde.